Fuerteventura 2003

Ein wirklich schöner Leuchtturm ist der "Punta de la Entallada" an der Ostküste. Der im Maurischem Bausstil errichtete Leuchtturm thront wie wie eine Burg auf dem Felsen und ist wegen seiner besonderen Bauweise einzigartig für die Kanaren. Von dort hat man einen herrlichen Panorama-blick über die zerklüftete Küste. Weiter ging es nach "Pozo Negro", einem verträumtem Fischerdorf, das wie ausgestorben wirkte.
In Las Salinas unterhalb von Castillo de Fustes, liegt eine Meerwasser-entsalzungsanlage! Hier kann man sehen wie früher das Salz aus dem Meer gewonnen wurde. Meerwasser wurde in die einzelnen Felder geleitet. Durch Sonne und Wind verdunstete das Wasser und das zurückgebliebene Salz konnte "abgeerntet" werden. Die Anlage soll in ein Museum umgebaut werden.
Im Norden erstreckt sich "El Jable" die Wüste von Corralejo. Die Dünenlandschaft mit Ihren Höhen und Verwehungen steht nicht umsonst unter Naturschutz. Der weiße Sand ist nicht, wie man etwa vermuten könnte, von der Sahara herübergeweht, sondern organischem Ursprungs. Durch den ständigen Wind ist der "Playa de Corallejo" ein Eldorado für Wind- und Skysurfer.
Es ist schon faszinierend den Sportlern bei Ihren Sprüngen und Figuren zuzusehen! Mancher hatte wahnsinnigen Speed drauf!

Von dort aus kann man die vorgelagerte Insel "Isla de los Lobos" und dahinter Lanzerote sehen.
Der Leuchtturm "Punta de Tostón" im Norden der Insel besteht aus drei Baugenerationen. Zuerst bestand nur der flache Bau, dann kam der kleine Turm hinzu um letztendlich vom großen Turm abgelöst zu werden. Rechts der "Playa de Castillo" vom "Castillo de Rico Roque" aus fotografiert. Hier tummeln sich die Wellenreiter. Der Festungsturm "Castillo de Rico Roque" wurde 1743 zum Schutz vor Piraten erbaut. Auf dem Weg zum Leuchtturm findet man schöne kleine Strände in geschützten Buchten.